Also wurde der Bus für einige Tage an meinen Mitbewohner und seine Freundin verliehen .. Gute Werbung für unsere Sponsoren und ein schöner Ausflug für unser Baby..
Hier der Bericht – Dankeschön liebe Anika!
Der Bus fährt an die Ostsee…

Mit dem neuen Rügen-Damm verließen wir das Festland und steuerten Ralswiek an, um dort die gehypten Störtebecker Festspiele anzuschauen. Der Bus war weniger daran interessiert und verweilte auf dem Parkplatz, um uns anschließend aus dem Verkehrschaos weiter nach Juliusruh zu geleiten. Dort verbrachten wir die Nacht auf sand´ischen Boden mit Meeresrauschen im Hintergrund. Nachdem ein Regenschauer uns am Strand in der Früh aus dem Schlaf weckte waren wir sehr dankbar, dass wir nach nur wenigen Metern in unserem temporären trockenen Zuhause Unterschlupf finden konnten. Am Morgen wurden wir vertrieben und da das schlechte Wetter anhielt, fuhren wir einfach weiter gen Norden. Dort wollten wir uns die Leuchttürme anschauen, aber schreckten schnell zurück vor den touristischen Attraktionen und erreichten stattdessen auf semilegalem Wege das kleine Fischerdorf Vitt. Der Bus war sehr traurig, dass wir nach einem gemeinsamen Mittagessen alleine aufs Meer gingen, um Boot zu fahren. Als Entschädigung ging es anschließend nach Sassnitz, wo wir direkt am Wasser und am Hafen nächtigten.
Am nächsten Tag steuerten wir unser letztes Ziel an: Greifswald. Dort entgingen wir knapp dem Ordnungsamt und übernachteten nahe dem Seebad Eldena. Der Rückweg war lang und endete mit einem letzten Zwischenstopp zur Erfrischung am Markleeberger See in der Heimat.
Lieber Bus – vielen Dank für diesen schönen Urlaub.
Du wirst immer in unserem Herzen sein. Habe eine tolle Zeit in Afrika! Dein Ronny und Anika